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02.08.2013

Suzuki Swift Sport als Fünftürer

Von Kai Schwarten

Kompakt, innovativ, sportlich: Seit drei Jahrzehnten setzt der Suzuki Swift Maßstäbe in der beliebten Kleinwagen-Klasse. Seine Weltpremiere feiert der Swift im November 1983 unter der Modellbezeichnung SA 310. Der Dreitürer, offiziell ab November 1984 als Swift bezeichnet, glänzt mit einem für damalige Verhältnisse hochmodernen Dreizylinder-Aluminiummotor, der als 1,0-Liter Basistriebwerk mit 50 PS den Kleinwagen quirlig antreibt. Und das zu einem Preis von 10.495 D-Mark.

1989 folgt die zweite Generation, damals dann mit 54 PS für 14.490 D-Mark. Erstmals aber auch mit einem GTI-Modell (101 PS) sowie einem Allradler. Im Frühjahr 2005 ist der Suzuki Swift der dritten Generation erstmals in Deutschland auf der AMI in Leipzig zu bestaunen. Mit 3.760 mm Gesamtlänge, 1.690 mm Breite und 1.500 mm Höhe trifft er mitten ins Herz der Kompaktklasse. Er ist von Beginn an wahlweise mit drei oder fünf Türen erhältlich. Sein frisches Design strahlt Dynamik und Solidität aus. Eine breite Frontschürze mindert den Auftrieb und strahlt Eleganz aus. Sein Preis: 9.990 Euro, für die dann mindestens ein 92 PS starkes Triebwerk verbaut wird.

Seit 2010 fährt die vierte Generation des Suzuki Swift (ab 10.990 Euro) weltweit auf den Straßen, mittlerweile wurden insgesamt mehr als drei Millionen Swift verkauft. In der Länge legte er von 3,58 1983 auf 3,85 Meter aktuell zu. 2011 folgt der nächste Coup: Suzuki legt einen Swift Sport auf, der jetzt 3,89 Meter Länge misst.

Als Flaggschiff der Swift-Baureihe kommt jetzt der Sport als Fünftürer (ab 19.790 Euro) auf den Markt. Mit einem kraftvollen Design und zahlreichen attraktiven Details stellt der Swift Sport Fünftürer seinen sportlichen Anspruch auch optisch heraus. Die Frontpartie wird von einem großen Kühlergrill dominiert, den markant gezeichnete Nebelscheinwerfer sowie Bi-Xenonscheinwerfer flankieren. Den Abschluss am Heck bilden der Dachspoiler, stylisch gestaltete Heckleuchten in zylindrischem Design sowie zwei Auspuffendrohre, eingerahmt in einem metallicgrauen Stoßfängerunterteil in Diffusor-Optik. Die schwarze Lackierung der A- und B-Säule rundet das Erscheinungsbild ab.

Sportlich präsentiert sich auch der Innenraum: Als echter Eyecatcher erweist sich das übersichtlich gestaltete Cockpit mit Anzeigen im Chronographen-Look und einem Bordcomputer. Nicht weniger Rennsportgefühl lassen das 3-Speichen-Multifunktions- Lederlenkrad, das in Höhe und Tiefe verstellbar ist, die Sportsitze sowie die rot abgesetzten Ziernähte an Sitzen, Lenkrad und Schaltknauf aufkommen.

Aber auch eine Menge Komfort bringt der Fünftürer mit. Elegante Sportsitze, eine moderne Edelstahlpedalerie, Fensterheber vorn und hinten, Klimaautomatik, Tempomat sowie ein CD-Radio mit USB- Anschluss und Bluetooth®-Freisprecheinrichtung sowie Lenkradbedienung gehören zu der umfangreichen Serienausstattung.

Im Fahrbetrieb entfacht der Vierventil-Motor erst oberhalb von 4.000 Touren einen Schub, der den Swift dann allerdings vom harmlosen Cityflitzer zum heißen Kurvenkünstler mutieren lässt. Es ist beeindruckend, wie wendig, sicher und zielgenau das knapp vier Meter lange Spaßmobil durch Kurven zieht. Bis zum Eingriff des ESP gibt der kleine Kraftmeier seinem Fahrer das beruhigende Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben. Wozu die präzise Lenkung ebenso ihren Beitrag leistet wie die straffe, aber nicht unkomfortable Fahrwerksabstimmung.

Technische Daten

Maße (Länge x Breite x Höhe in m): 3,89 x 1,70 x 1,51
Motor: Vierzylinder, 1586 ccm, Multipoint-Einspritzung, 16 V,
Leistung: 100 kW / 136 PS bei 6900 U/min
Maximales Drehmoment: 160 Nm bei 4400 U/min
Leergewicht / Zuladung: 1130 - 1135 kg / / 340 - 350 kg
Preis: ab 19.790 Euro